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Currently available
in German language only! Der Anbau von Kaffee kann höchst
unterschiedlich stattfinden. Es gibt den Massenabu auf riesigen Arealen
- aber auch den qualitativen Anbau in kleinen Farmen, wo Kaffeebauer meist
in Kooperativen sich selbst organisiert haben. |
Viele Arten Kaffee und nur zwei
Gute
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Die Gattung "Coffea" gehört
der Pflanzenfamilie der Rubiazeen (Rötegewächse) an, die
aus ca. 4.500 Arten bestehen. Da nicht alle dieser Pflanzen Koffein
in ihren Samen speichern und auch sonst nur sehr entfernt Ähnlichkeiten
mit dem uns bekannten Kaffeestrauch haben, werden nur 60 dieser Arten
Coffea genannt. Wirtschaftlich von Bedeutung sind allerdings nur die
beiden Sorten Coffea Arabica und Coffea Robusta, wobei Arabica deutlich
mehr Aroma entfaltet und Robusta vor allem günstig ist. Bei Coffee-Nation
verarbeiten fast ausschließlich nur Arabica - es sei denn, die
Zugabe ist wichtig für die Ausgewogenheit eines Produkts (Bild:
Kaffeestrauch).
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Leider muß festgestellt
werden, daß ein zunehmendes Preisbewußtsein zu Lasten des Genusses
geht. Kaffee wird weniger zelebriert als vielmehr geschüttet. Der Begriff
des "schwarzen Goldes" ist nur noch für den verwöhnten
Gaumen und absolute Kaffeeliebhaber von Bedeutung. |
Arabica
Der Coffea Arabica ist die am längsten bekannte wildwachsende Art.
Sie stammt aus dem südwestlichen Hochland Äthiopiens und wird
seit dem 15. Jahrhundert in den Terrassengärten im Südjemen systematisch
angebaut. Die Arabica Bohnen sind qualitativ hochwertig und zeichnen sich
durch ihre feine Säure und ein volles Aroma aus. Um eine solch hervorragende
und edle Qualität erreichen zu können, benötigen die Kaffeebäume
intensive Pflege und beste Lage. Sie gedeihen vor allem in tropischen Gebieten
entlang des Äquators. Die mengenmäßig wichtigsten Anbaugebiete
liegen in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und den Staaten Zentralamerikas.
Die Arabica Bohnen machen 70% der Weltkaffeeproduktion aus. Robusta
Der wildwachsende Robusta Kaffee wurde 1889 im Kongo entdeckt. Sein Weltmarktanteil
liegt bei 25%. Die widerstandsfähigen und schnell wachsenden Bohnen
haben weniger Säure und schmecken weniger aromatisch. Der von den Experten
als erdig und rau beschriebene Geschmack hat zur Folge, dass diese Bohnen
zumeist als Billigkaffee zu Schleuderpreisen vertrieben werden. Diese Bohnen
findet man in preisreuzierten Standardkaffees sehr oft.
Nur wenigen erfahrenen Röstern gelingt es, eine edle Mischung aus Arabica
und Robusta Bohnen zu komponieren, die auch den verwöhnten Gaumen zu
kitzeln vermag.

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Der
Kaffeeanbau
Kaffeepflanzen sind höchst anspruchsvoll und benötigen intensive
Pflege und beste Lage, um eine entsprechend hochwertige Qualität
und große Erträge liefern zu können. Die Kombination
geographischer Bedingungen - von Temperatur, Sonnenschein, Niederschlägen
und Wind ist hier entscheidend (Bild: Kaffeewelt) |
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Entsprechend wichtig ist daher
die Auswahl der Anbaugebiete. Arabica-Pflanzen gedeihen vor allem in Höhenlagen
von zwischen 600 und 1.200 Metern über dem Meeresspiegel.
Zumeist findet man diese Bohnen zwischen dem 23. Grad nördlicher und
dem 25. Grad südlicher Breite, in Brasilien, Mexiko und Kolumbien.
Der dort gewachsene Kaffee wird als Hochlandkaffee bezeichnet und gilt durch
seine extra feine Säure und den hervorragenden Geschmack als besonders
wertvoll.
Die Robusta-Pflanze ist weniger anspruchsvoll und von ihrer Beschaffenheit
wesentlich robuster und widerstandsfähiger. Sie wächst in den
Gebieten zwischen dem 10. Breitengrad nördlich und südlich des
Äquators.
Der Anbau und die Ernte der Kaffeepflanzen sind besonders arbeits- und kostenintensiv.
Spezielle Verfahren sollen die Qualität und den Geschmack des Kaffees
stets verbessern und die Erträge steigern.
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| Ernte und Aufbereitung |
Kaffeepflanzen gehören zur Klasse der
„Rubiaceen“, die in Deutschland beispielsweise durch Labkraut
und Waldmeister vertreten sind. Von den zahlreichen Coffea-Arten werden
zur Herstellung von Kaffee nur „Arabica“ (coffea arabica) und
„Robusta“ (coffea canephora) verwendet.
Kaffee ist ein 8 - 10m hoher Baum. Auf Plantagen werden die Pflanzen wegen
der einfacheren Ernte in Strauchhöhe bis 3m gehalten, die 1 - 2 kg
Bohnenkaffee liefern. Aus weißen Blüten, die nach Jasmin duften,
entwickeln sich je nach Sorte und Lage in 6 (Robusta) bis 11 Monaten (Arabica
in größeren Höhenlagen) intensiv rote Kaffeekirschen mit
den darin enthaltenen Kirschkernen, den zwei Kaffeebohnen.

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Arabica, die Araber brachten die Pflanze
im 15. Jh. von Ostafrika nach Arabien, ist wesentlich aromatischer
als Robusta. Robusta Kaffee (überwiegend kommerzieller Industriekaffee)
liefert höhere Erträge, ist widerstandsfähiger gegen
Parasiten, Krankheiten und Hitze und wird deshalb auch in geringen
Höhenlagen von 200 - 600m angebaut (Bild: Kaffeebaum). |
Die kleineren, rundlicheren Bohnen sind grau bis bräunlich. Der Geschmack
ist eher scharf, bitter und astringierend, der Koffeingehalt liegt mit etwa
2,0 % - 4,5% deutlich höher als bei Arabica (0,5% - 1,5%). Robusta
ist erheblich preiswerter, denn die Kaffeekirschen mit den darin enthaltenen
Kaffeebohnen reifen schneller und können maschinell geerntet werden,
so dass der Arbeitsaufwand wesentlich geringer ist. Preiswerter „Supermarkt-Kaffee“
besteht häufig zu einem großen Anteil aus billigem Robusta.
Qualitativ hochwertiger Arabica- Kaffee gedeiht ausschließlich in
tropischen Höhenlagen zwischen den Wendekreisen von Krebs und Steinbock.
Arabica verträgt weder große Hitze über 25º C noch
Frost, benötigt viel Sonne aber auch Schatten und ausreichend Regen.
Ideal sind vulkanischer Boden, eine durchschnittliche Jahrestemperatur um
20º C, mindestens 1700 mm Niederschlag, täglich mehrere Stunden
Sonne und Schatten, vorzugsweise unter Schattenbäumen (Bananenstauden,
Papaya, etc.). |
| Die besten Bohnen
ohnen oben |
Die besten Arabica Bohnen wachsen
in vulkanischen Höhenlagen von 1200m - 2500m. Wegen des geringeren
Sauerstoffgehalts reift der Kaffee in größeren Höhen langsamer
und ungleichmäßig, die Bohnen bilden mehr Aroma mit weniger Säure,
werden härter und dichter. Ein Kaffeebaum trägt deshalb in großen
Höhen gleichzeitig rote reife Früchte, gelbe heranreifende Früchte,
grüne unreife Früchte und Blüten. Da jedoch nur ausgereifte
Kaffeekirschen geerntet werden können, muss ein Arabica Kaffeefeld
in großen Höhen während der Ernteperiode von Hand mehrmals
durchgepflückt werden. Ein Pflücker erntet pro Tag 50kg bis 100kg
Kaffeekirschen, aus denen 10kg - 20kg Rohkaffee entstehen.
Die Härte der Bohnen – bedingt durch höher gelegene Anbaugebiete
– spielt beim Rösten eine wesentliche Rolle, denn nur härtere
Bohnen halten einer längeren, aromatischen Röstung stand, die
das Geschmacksprofil voll entfaltet. „Weiche Bohnen“ verbrennen
bei größerer Hitze. Gourmet-Kaffees bestehen ausschließlich
aus „harten“, hochgewachsenen Arabica Bohnen bester Qualität
und werden nach wie vor von Hand aufwendig kultiviert und geerntet.Sie sind
deshalb auch erheblich teurer.

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Die fünfgliedrigen Blüten
sind weiß und erinnern in Duft, Farbe und auch ein wenig in
der Form an Jasmin. Sie stehen gehäuft in den Blattachseln, verblühen
in relativ kurzer Zeit und sind nur wenige Stunden befruchtungsfähig.
Nach 3-4 Tagen fallen die Blüten ab. Die Blüte setzt nach
der Trockenperiode unmittelbar nach den ersten Regenfällen ein.
An einem erwachsenen Baum können 30.000-40.000 Blüten sein.
Die vergleichsweise lange Blüteperiode unterteilt sich in Vor-,
Haupt- und Nachblüte.
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Sowohl vom Blüten- als
auch vom Fruchtansatz lassen sich schon erste Schätzungen über
die zukünftige Kaffee-Ernte ableiten. Diese spielen gerade in großen
Produktionsländern eine wichtige Rolle für die Markteinschätzung
und üben einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung von
Kaffee aus.
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| Frucht: Grüne
Kaffeebohne |
Bis
auf die Arabica-Kaffeeblüte sind alle anderen Arten auf die Fremdbestäubung
angewiesen, d.h., sie benötigen Wind und/oder Insekten für die
Fortpflanzung. Nach der Befruchtung entwickeln sich in 7-9 Monaten die elliptischen,
zwei Samenkerne enthaltenden, kirschenähnlichen Steinfrüchte des
Kaffeebaums. Die Farbe dieser sog. "Kaffeekirschen" wechselt während
der Reifephase von grün über gelb zu rot und im überreifen
Zustand zu schwarz. Aufgrund der langen Blütezeit der Pflanze erstreckt
sich die Ernte über mehrere Monate und es kann passieren, dass der
Kaffeebaum gleichzeitig Blüten und Früchte trägt.
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Die reife Frucht hat eine rote oder gelbe Haut, die ein weiches,
weißgelbliches, zuckerhaltiges Fruchtfleisch (die Pulpe) umschließt.
In ihr sind in der Regel 2 Samen enthalten, die üblicherweise
als Kaffeebohnen bezeichnet werden. Sie liegen mit ihren Innenseiten
flach aneinander gepresst und weisen mit ihren Rundungen nach außen.
Charakteristisch ist die Furche an der flachen Seite.
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Jeder Samen wird von einer dünnen,
fest anhaftenden Schale geschützt, dem Silberhäutchen. Beide Kaffeebohnen
sind dann noch, jede für sich, von einer locker aufsitzenden, dünnen
und blassgelben Hülle, der Pergamenthaut, umgeben. Die Kaffeebohne
liefert das kräftige Nährgewebe für den dünnen gekrümmten
Keimling, der am unteren, dem Fruchtstiel zugekehrten Ende des Samens sitzt.
Die Kaffeebohnen sind rundlich bis länglich, manchmal auch spitz zulaufend
und ihre Farbe ist im frischen Zustand gelblichgrau, grünlichgrau,
grünlichblau oder blaugrau. Es kann allerdings zu abweichenden Samenbildungen
kommen, wie bei Perlbohnen, wenn sich nur ein Samenkorn entwickelt, oder
bei Elefantenbohnen, wenn beide Samenkerne zusammengewachsen sind.
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| Kaffeeaufbereitung |
Bei der
"Trockene Aufbereitung" werden die Früchte auf Trockenterrassen
ausgebreitet und solange in der Sonne gelassen, bis die Bohnen in der Schale
rascheln. Dabei darf die ausgebreitete Schicht nicht zu dick sein, damit
die Kirschen nicht zu faulen beginnen. Nach etwa 3-5 Wochen ist der richtige
Trockengrad erreicht.
Mit Hilfe von Schälmaschinen werden nun die Bohnen ohne Rückstände
aus der Kirsche geschält. Nach Größe sortiert werden sie
schließlich in Säcken zu 60 kg verpackt und sind bereit zur weiteren
Verarbeitung.
Bei der nassen Methode werden die Kirschen zunächst grob gesäubert
und sortiert. Dann werden sie ins Wasser gebracht, wobei die guten Kaffeekirschen
absinken und die minderwertigen obenauf schwimmen. Die Früchte werden
unter fließendem Wasser durch Walzen und Scheiben zerquetscht und
anschließend die Bohne vom Fruchtfleisch befreit. Durch Gärung
wird das letzte noch an der Bohne haftende Fruchtfleisch entfernt. Anschließend
werden die Bohnen noch einmal gewaschen und in der Sonne oder Trockenöfen
getrocknet. Voraussetzung für diese Methode ist das Vorhandensein von
Wasser (130-150l für 1 kg marktfertigen Rohkaffee!) und eine absolute
Sauberkeit aller Anlagen und Aggregate. Ist dies nicht der Fall, kommt es
möglicherweise zu einer verlängerten Gärzeit und es entsteht
die gefürchtete "Stinkerbohne", die eine ganze Kaffeeladung
verderben kann.
Die nasse Aufbereitung ist wesentlich aufwendiger als die trockene, sie
liefert jedoch eine bessere Qualität und wird bei uns in der Regel
bevorzugt. In einem letzten Arbeitsgang müssen sowohl die in der trockenen
als auch die in der nassen Aufbereitung bearbeiteten Bohnen noch einmal
geschält, sortiert und separiert werden. Im Schälgang werden die
noch verbliebene Umhüllung, die sogenannte Pergamenthülle und
das Silberhäutchen entfernt.
Die Säcke mit den Kaffeebohnen werden in Containern in die jeweiligen
Bestimmungshäfen verschifft und dort der Rohkaffee-Annahmestraße
des Verarbeiters zugeführt. Bohnen verschiedenster Anbaugebiete, Sorten
und Qualität werden je nach gewünschtem Geschmack und Aroma gemischt.
Für Coffee-Nation komponieren nur die erfahrensten Röster aromatische
Kaffeespezialitäten. Mehr Geschmack passt in keine Tasse.
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| Die Röstung |
Eine Kaffeebohne enthält
bis zu 800 chemisch identifizierbare Verbindungen (Wein enthält „lediglich“
200 Aromastoffe), die durch 10 - 15 Minuten Röstung in einer sich bei
200º - 250º C drehenden Trommel komplexe Aromen bilden. Dauer
und Temperaturverlauf der Röstung bestimmen den Geschmack. (Kurze,
nur 1 bis 2 Minuten dauernde Industrieröstung führt nicht zur
Bildung vieler Aromastoffe und verhindert gleichzeitig den Abbau unerwünschter
Säuren und Bitterstoffe. Industriekaffee ist kalt häufig ungenießbar,
denn man schmeckt das Aroma eines Kaffees am besten, nachdem er abgekühlt
ist. Guter Kaffee läßt sich heiß, warm, lauwarm und kalt
trinken.) |

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Durch den Röstvorgang
werden die chemischen Strukturen der Kaffeebohne radikal verändert.
Einige Substanzen werden verringert oder verschwinden vollständig,
andere Aromastoffe entstehen. Am Ende der Röstung enthält
der Kaffee rund 30% lösliche Substanz, die sich aus 700 neu
gebildeten Verbindungen zusammensetzt.
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Wir rösten noch nach der
traditionellen Art und Weise. Mit gasbetrieben Probat-Maschinen. Diese nutzen
weitaus weniger Hitze und die Bohnen entwickeln im Gegensatz zur Heißdampf-Röstung
(wie sie bei Supermarktkaffees sehr oft eingesetzt wird) ein feineres Aroma
bei. Der Kaffee ist zudem bekömmlicher und generell milder.
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| Wie verändert sich die Bohne
in der Röstung? |
Nach Überschreiten des Siedepunkts entsteht
in der Bohne durch Wasserdampf und Röstgase (Kohlendioxid) ein Druck
von 20-25 Atmosphären und vergrößern das Volumen der Bohne
um 50% - 100%.
Durch Verdampfen von Wasser verliert die Bohne 10% - 20% an Gewicht (Einbrand).
Der Wassergehalt reduziert sich von 10% auf 1% - 2%.
Durch den Gewichtsverlust steigt der Fettgehalt von 12% auf 16%. Die Fette
(aromatische Öle) sich wichtig für Weichheit und den anhaltenden
Nachgeschmack.
Aufbau und Anteil von Säure verändern sich, der Säuregehalt
wird durch Röstdauer „proportional“ reduziert, von 7% auf
unter 5% je nach Röstgrad.
Bitterstoffe verringern sich von 1% auf unter 0,5%.
Gleichzeitig entstehen eine Vielzahl von Düften und Aromen. Der größte
Teil des Zuckers reagiert mit Proteinen zu aromatischen Verbindungen, der
Rest des Zuckers karamellisiert.
Bei längerer Röstung treten aromatische Öle an die Oberfläche
und geben der Bohne einen glänzenden Überzug (z.B. dunkler Espresso
glänzt stärker als milder Kaffee). |

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Die
Röstzeit bestimmt die Farbe
Zu Beginn des Röstens
ist der Rohkaffee gelb (trockene Aufbereitung) oder blau/grün
(nasse Aufbereitung). Bei etwa 200º C „Ofentemperatur“
wird der Rohkaffee in die Rösttrommel geschüttet. Wenn
sich die Bohnen auf 100º C erwärmt haben, beginnt die
Verdunstung des Wassers, bei 130º C setzt die chemische Pyrolyse
des Zuckers ein – der Kaffee riecht nach Butter und Honig.
Die Bohnen verfärben sich über gelb in hellbraun.
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Nach 9 bis 11 Minuten ist der
Kaffee mittelbraun/braun und erreicht den „Full City“ Röstgrad,
beispielsweise ideal für Santos aus Brasilien. Nach etwa 12 bis 13
Minuten beginnt der Kaffee erneut zu „poppen“ (zweiter Crack),
denn jetzt bei etwa 230º C beginnen die Zellstrukturen der Kaffeebohnen
aufzuplatzen (Wiener Röstung). Nach dem zweiten Crack geht alles rasend
schnell, denn der Geschmack des Kaffees ändert sich praktisch „alle
15 Sekunden“.
Der ideale Röstgrad von Gourmet-Kaffees liegt je nach Sorte, Stil und
Geschick des Röstmeisters kurz vor dem zweiten Crack oder weit dahinter.
Auch ist der Temperaturverlauf der Röstung der Charakteristik der Kaffeesorte
und der gewünschten Geschmacksnuance anzupassen. Allgemein lässt
sich sagen, je mehr Hitze die Bohnen „aushalten“, desto besser
ist der Kaffee. Kurz nach dem Einsetzen des zweiten Cracks erreichen die
Bohnen bei 235º C den Röstgrad für süditalienischen
Espresso. Nach 14 bis 15 Minuten hören die Bohnen bei 245º C wieder
auf zu poppen und die aromatischen Öle treten zunehmend an die Oberfläche
der Bohnen und bilden einen glänzenden Überzug (Italienische Röstung).
Weit nach dem zweiten Crack wird bei 250º C der Röstgrad französischer
Röstung erreicht, der Zucker ist überwiegend zu Kohlenstoff verbrannt,
der Kaffee schmeckt scharf, rauchig und würzig. |
Die
perfekte Kaffeebohne
Die Qualität eines guten Kaffees hängt von mehreren
Faktoren ab. In der Hauptsache vom Rohkaffee, dem Röstprodukt und der
Art der Zubereitung. Nie kann der Kaffee besser sein, als das für die
Zubereitung eingesetzte Kaffeemehl, bzw. die Bohne.

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Nebenstehend sehen
Sie perfekt geröstete Bohnen. Sie sind gleichmäßig
braun, hauptsächlich von einer Größe und nicht angebrochen.
Schon eine defekte Bohne kann "innerlich verbrennen" und
die ganze Röstmenge "vermiesen". Bei handverlesenen
Produkten passiert dies nicht - in der Industrieröstung viel
eher.
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| Aufbewahrung von
Röstkaffee |
Bewahren Sie Ihren Kaffee in
luftdichten Behältnissen auf. Der größte Feind des Aromas
sind Sauerstoff und Feuchtigkeit. Allerdings sollte man die luftdichte Aufbewahrung
des Kaffees nicht mit der Vakuumverpackung des Supermarkt-Kaffees verwechseln.
Der meist zu Schleuderpreisen angebotene Kaffee wird nämlich zunächst
gemahlen, wobei Duft- und Aromastoffe freigesetzt werden. Diese verflüchtigen
sich in der Luft sehr schnell und gehen unwiderruflich verloren. Wird dem
Kaffeepulver dann auch noch die komplette Luft entzogen, ein Vakuum hergestellt,
ist er zwar länger haltbar, hat jedoch all seine Aromastoffe verloren.
Experten bezeichnen vakuumverpackten Kaffee daher treffend als "Kaffeeleiche".
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Frisch zubereiteter
Kaffee hat den besten Geschmack! Setzten Sie dafür das Wasser
stets kalt auf. Es enthält so mehr Sauerstoff und rundet den
Geschmack ab. Die Brühtemperatur sollte zwischen 90° und
96°C liegen. Um den Kaffeegeschmack nicht zu beeinträchtigen,
benutzen Sie am besten Gefäße aus Glas, Porzellan oder
Keramik. |
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| Vermeiden Sie es, dieselben Gefäße
für Tee und Kaffee zu verwenden. Zum Warmhalten eignen sich besonders
Thermoskannen sehr gut. Für optimalen Genuss sollte man den Kaffee
jedoch unmittelbar verzehren und nicht länger als 30 Minuten aufbewahren,
da der Geschmack sonst "kippt" und der Kaffee bitter wird.
Und wenn Sie sich und Ihre Freunde einmal ganz besonders verwöhnen
möchten, probieren Sie doch einfach unsere leckeren Flavored Coffees
oder zaubern eines der Rezepte aus. |
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| Witziges rund um
Kaffee |
Der Sage nach wurde Kaffee 1671
in Abessinien (heute Äthiopien) in der Provinz Kaffa entdeckt. Der
Syrische Mönch Faustus Naironus Banesius hatte es demnach immer wieder
mit Hirten zu tun, die sich wunderten, dass ihre Kamele auch nach Tagen
keine Müdigkeit zeigten und nächtelang herumtollten.
An der Stelle, wo die Tiere grasten, entdeckten die Mönche eine dunkelgrüne
Pflanze mit kirschartigen Früchten, von denen die Kamele gefressen
hatten. Sie bereiteten daraus einen Aufguss und entdeckten die belebende
Wirkung des Kaffees. Es war sicher nicht das erste Mal, dass Ähnlichkeiten
zwischen Kamelen und Menschen festzustellen waren :-) Eins
auf die Mütze
Seinen Namen verdankt der italienische Kaffee übrigens einem Kapuzinermönch,
der nach seinem "cappuccino", der Kapuze seiner Kutte, benannt
worden ist. Dem Cappuccino-Getränk wird ebenfalls eine Kapuze aufgesetzt
durch eine üppige, weiße Schaumkrone aus Milch. Für das
italienische Original wird die Milch in einem kleinen Töpfchen unter
hohem Druck mit Wasserdampf aufgeschäumt und auf den Kaffee gegeben.
Die kleinen Töpfchen und eine extra Cappuccino-Kaffeemischung liefern
wir Ihnen - wie immer - frei Haus. Die Milch müssen Sie sich aber schon
selbst besorgen. Andere Länder
- andere Sitten
In der Türkei war das Genussmittel Kaffe von derart großer Bedeutung,
dass sogar ein Gesetz erlassen wurde, welches besagte, dass, wenn ein Ehemann
seiner Gattin den Kaffee verweigere, dies ein triftiger Grund zur Scheidung
sei. So weit wollen wir natürlich nicht gehen. Aber wie wäre es,
wenn Sie Ihrem Partner mal einen netten Kaffeegruß senden. Sicher
ist sicher. Und Sie wissen ja: Liebe geht durch den Magen! Wahrheit
oder Lüge?
Dass Kaffee eine belebende Wirkung hat, ist wahr. Nicht wahr ist hingegen,
dass Kaffee potenzfördernd wirkt. Dies stellte bereits im 11. Jahrhundert
eine indische Prinzessin fest. Als sie beobachtete, wie man einem Hengst
die Männlichkeit rauben wollte, rief sie spontan: "Warum gibt
man dem Tier nicht einfach Kaffee!? Seit mein Gatte davon trinkt, hat er
mir kaum jemals beigewohnt." Woran
merken Sie, dass Sie zuviel Kaffee trinken ?
Unsere TOP 10 woran Sie merken, dass Sie zuviel Kaffee trinken.. [1]
Sie öffnen die Tür, bevor jemand klopft
[2] Sie kauen auf Fingernägeln anderer Leute
[3] Sie erhalten eine Steuerrückzahlung für den Kaffee, den
Sie kaufen
[4] Die Krankenschwester benötigt einen PC, um Ihren Puls zu messen
[5] Sie schlafen mit geöffneten Augen
[6] Sie vergessen, Süßigkeiten auszupacken, bevor Sie sie essen
[7] Sie müssen Videos im Schnell-Lauf ansehen
[8] Sie sind der einzige, der während eines Erdbebens noch steht
[9] Sie legen Ihr Gebiss über Nacht in Kaffee
[10] Ihr Geburtstag ist ein nationaler Feiertag in Brasilien
Wir danken F. Etschel für die Überlassung vieler Inhalte.
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